Kriterien für eine Bewilligung hat die Staatskanzlei festgelegt

Aufmerksam geworden auf die Ehrenamtskarte ist Stefan Bruns durch diverse Presseberichte. "Ehrenamt ist nicht Arbeit, die nicht bezahlt wird – sondern Arbeit, die nicht bezahlt werden kann“, sagt der Unternehmer, der selbst 30 Jahre lang beim Roten Kreuz ehrenamtlich tätig war. Daher überlegte er nicht lange und griff zum Hörer um Kontakt zur Wirtschaftsförderung Wesermarsch in Brake aufzunehmen. 

Für Unternehmen und Institutionen, die sich als Rabattgeber an der Ehrenamtskarte beteiligen möchten, ist Wilhelm Kalmund von der Wirtschaftsförderung Wesermarsch als Ansprechpartner unter Telefon 04401 -99 69-15 sowie per Mail unter kalmund@wesermarsch.de zu erreichen.

 

Antragsteller für die Ehrenamtskarte müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Vom jeweiligen Antragsteller sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen, damit eine Ehrenamtskarte vonseiten der Niedersächsischen Staatskanzlei bewilligt werden kann:

  1. Freiwillige gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens 5 Stunden in der Woche bzw. 250 Stunden im Jahr.
  2. Zum Zeitpunkt der Beantragung einer Ehrenamtskarte besteht das freiwillige Engagement bereits mindestens drei Jahre (oder jeweils seit Bestehen der Organisation).
  3. Das Engagement wird in der Wesermarsch ausgeübt oder der Antragsteller wohnt in der Wesermarsch und ist außerhalb der Wesermarsch ehrenamtlich tätig.

Die Geltungsdauer der Ehrenamtskarte beträgt drei Jahre. Selbstverständlich kann sie bei fortbestehenden Voraussetzungen durch Antragstellung verlängert werden.

Die zu erfüllenden Kriterien sind von der Niedersächsischen Staatskanzlei festgelegt. Die Prüfung der Anträge erfolgt durch den Landkreis Wesermarsch.

 

Kontakt für die Beantragung der Ehrenamtskarte:

Informationen zum Ehrenamt sowie die erforderliche Online-Antragsstellung unter www.freiwilligenserver.de

Nähere Informationen zur Ehrenamtskarte erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger des Weiteren in den Rathäusern der neun Wesermarsch-Kommunen sowie im Kreishaus bei Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch, unter Telefon 04401/ 927 381 oder per Mail an ehrenamtskarte@lkbra.de

Wer sich wiederum für ein ehrenamtliches Engagement in der Wesermarsch interessiert, kann sich an Lea Grotjohann, Leiterin der Freiwilligenagentur Ehrensache, wenden, Telefon 04401 - 976617, Mail an info@ehrensache-wesermarsch.de

 

Übergabe der Ehrenamtskarte an 49 Personen

"Die Bedeutung Ihrer Arbeit kann gar nicht genug betont und gewürdigt werden. Denn Ihr Engagement ist vorbildlich und in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich!“. Mit diesen Worten wandte sich Landrat Thomas Brückmann an die zahlreichen Ehrenamtlichen, die kürzlich der Einladung des Landrates ins Braker Kreishaus gefolgt waren. Anlass war die Übergabe der Ehrenamtskarten.

„49 Ehrenamtskarten wurden von Oktober 2019 bis zum Jahresbeginn 2020 beantragt, anschließend geprüft, bewilligt, erstellt und jetzt ausgegeben. Weitere 25 Neuanträge sind gegenwärtig in Bearbeitung“, ist Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch und zugleich Projektkoordinator für die Ehrenamtskarte bei der Kreisverwaltung, hochzufrieden mit der bisherigen Resonanz. „Das Anliegen von Kreisverwaltung und Kreispolitik war und ist es, mit der Wiedereinführung der Ehrenamtskarte für Neuanträge zum 1. Oktober vergangenen Jahres den Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu danken und zugleich zu verdeutlichen, wie wichtig das Ehrenamt für die Gesellschaft im Allgemeinen und den ländlichen Raum im Speziellen ist“, so Bolte.

 Dieses hob auch der Landrat in seiner Rede auf dem Empfang hervor: „Das Ehrenamt ist unbezahlbar“, betonte Thomas Brückmann und führte weiter aus: „Vereine und Ehrenämter sind identifikationsstiftend für die Bürgerinnen und Bürger von Butjadingen bis Lemwerder. Durch ehrenamtliches Engagement gewachsene, nachhaltige Strukturen sind unerlässlich für die gegenwärtige und zukünftige Aufrechterhaltung eines umfassenden Angebots – angefangen bei Freizeitaktivitäten für Kinder und Erwachsene in Sport-, Heimat- oder Kulturvereinen über das ehrenamtliche Engagement der Fahrer in den Bürgerbus-Vereinen bis hin zu überlebenswichtigen Einsätzen von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Co.“

Der Landrat verwies in diesem Zusammenhang auch auf die gute Zusammenarbeit mit den neun Kommunen der Wesermarsch sowie der Wirtschaftsförderung. Letztere spricht gezielt Unternehmen und Einrichtungen als potenzielle Rabattgeber an, um so die Attraktivität der Ehrenamtskarte stetig zu erhöhen. Wilhelm Kalmund von der Wirtschaftsförderung ging in seinen Ausführungen aber nicht nur auf die bereits bestehende beachtliche Bandbreite an unterschiedlichen Vergünstigungen ein, die vom Schwimmbadbesuch bis hin zu Nachlässen auf Handwerker-Rechnungen reichen, sondern machte zugleich deutlich, welchen positiven Image-Gewinn Rabattgeber-Firmen erlangen könnten.

Abschließend erläuterte Ovelgönnes Bürgermeister Christoph Hartz als Sprecher der neun Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis für diese Angelegenheit die hohe Bedeutung des Ehrenamts für das gesellschaftliche Leben in den Städten und Gemeinden der Wesermarsch.

 

 

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