Die Potenziale der Wasserstoffwirtschaft werden in Projekten weiter konkretisiert

Die Wirtschaft zeigt sich bereit für die Zukunft mit dem Energieträger Wasserstoff.

Handlungsempfehlungen aus dem Strategiekonzept werden umgesetzt

Wesermarsch. „Die Wesermarsch bietet u.a. aufgrund ihrer Küstenlage, der Anzahl der Kavernen und einer Vielzahl von Energieanlagen die optimalen Bedingungen für den Aufbau einer Energiewendedrehscheibe“, resümiert Prof. Dr. Carsten Fichter sein Gutachten, das er im Auftrag der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH und dem Landkreis im ersten Quartal 2020 vorgelegt hat. Bei der Energiewendedrehscheibe handelt es sich um einen Standort, an dem mittels Elektrolyse aus grünem Windstrom Wasserstoff produziert wird. Dieser kann anschließend in Kavernen gespeichert werden oder z. B. zu den Verbrauchern – z. B. Industrieunternehmen – transportiert werden. „Auf diese Weise kann die Wesermarsch Ihre Position als Erzeuger grüner Energie stärken und weiter ausbauen“, ist sich Fichter sicher.

Zum Aufbau der Energieregion Wesermarsch wird ein Netzwerkmanager (w/m/d) gesucht

Um die beschrieben Potenziale im Landkreis zu heben, wollen Landkreis und Wirtschaftsförderung im nächsten Schritt die Einrichtung eines Netzwerks „Energieregion Wesermarsch“ auf den Weg bringen. „Wir wollen damit die Kräfte in der Wesermarsch bündeln und die Umsetzung der Projekte befördern“, so Nils Siemen von der Wirtschaftsförderung. „Damit das Thema Fahrt aufnehmen kann, wird aktuell ein Netzwerkmanager (w/m/d) gesucht. Mit diesem personellen Zuwachs lässt sich das komplexe Thema der Energiewirtschaft gezielt entwickeln,“ so der Geschäftsführer. Zu den priorisierten Handlungsempfehlungen gehört der Aufbau eines Netzwerkes, die Entwicklung der Region zur Energiewendedrehscheibe und auch die Akzeptanzförderung mit den Bürgern.

Förderprogramme für die Wasserstofftechnologie stehen auf Landes- und Bundesebene für Projekte zur Verfügung

Die Ausgangslage für den Aufbau der Energieregion Wesermarsch zeigt sich aktuell günstig, weil auf Bundes- und Landesebene unterschiedlichste Förderprogramme zum Thema Wasserstoff zur Verfügung stehen. Ein Bundesprogramm wurde bereits als vielversprechend diagnostiziert, um sowohl das Netzwerkmanagement zu realisieren als auch die Energiewendedrehkreuze konzeptionell weiter zu konkretisieren. Zum Ende September wird die Wirtschaftsförderung zu einem ersten Treffen mit Unternehmern, Wissenschaftlern und kommunalen Vertretern sowie weiteren Akteuren einladen, um ein Konsortium für die konkrete Projektantragstellung zu verabreden.

Das 141 Seiten starke Dokument „Strategiekonzept zur Neuausrichtung der zukünftigen grünen Energiewirtschaft im Landkreis Wesermarsch" beinhaltet 53 Handlungsempfehlungen und ist unter www.wesermarsch.de nachzulesen.

 

Auf dem Foto:

Mit der Logistikkonferenz der Metropolregion Nordwest im Mai wurde bereits ein erstes Signal in Richtung grüner Energiewirtschaft gesetzt. Die Veranstaltungsinhalte sind archiviert unter www.energieregion-wesermarsch.de

 

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